Auch Grillrauch ist gefährlich

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Auch Grillrauch ist gefährlich

Auch Grillrauch ist gefährlich

Beim Grillen können chemische Verbindungen, so genannte polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), entstehen. Sie stehen im Verdacht, Krebs zu erregen. Die PAKs entwickeln sich, wenn Fleischsaft durchsetzt mit Fett in die Glut tropfen und dort verbrennen. Des Weiteren entstehen beim Erhitzen und Anbrennen von Fleisch zusätzliche erbgutschädigende Substanzen, sogenannte heterozyklische Amine (HCA).

Aluminium-Schalen können das Anbrennen zwar verhindern – haben aber auch Nachteile: Unter dem Einfluss von Säure und Salz kann Aluminium auf Lebensmittel übertragen werden. „Deshalb sollte der direkte Kontakt von säurehaltigen oder salzigen Speisen – etwa Tomaten, Schafskäse in Salzlake oder mit Zitronensaft gewürztes Fischfilet – vermieden werden“, empfiehlt das Umweltbundesamt.

Chinesische Forscher haben nun entdeckt, dass die beim Grillen entstehenden Rauchschwaden ebenfalls gesundheitsgefährdend sind. Bestimmte, im Grillrauch hochsteigende krebserregende Stoffe sollen durch die Haut sogar noch intensiver aufgenommen werden als durchs Inhalieren. Selbst Kleidung schütze nicht komplett vor der Aufnahme.

Die Wissenschaftler raten, die Kleidung nach dem Grillen zu wechseln und zu waschen.

 

Literatur:

Importance of Dermal Absorption of Polycyclic Aromatic Hydrocarbons Derived from Barbecue Fumes

 

 

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